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Seit vielen Jahren fahre ich in den Süden Kenyas in Urlaub

Karibuni in Ukunda!

 

Karibuni heißt willkommen. Seit vielen Jahren fahre ich in den Süden Kenyas in Urlaub. Nachdem ich zuerst mehrere Jahre in den verschiedensten Hotels war, habe ich mich irgendwann getraut, direkt in Ukunda zu wohnen.

 

Ukunda ist eine Kleinstadt direkt an der Mombasa-Lunga Lunga-Road, der Verbindungsstraße zwischen Mombasa und Tansania. Eigentlich besteht Ukunda aus zwei Teilen: Diani und Ukunda.

 

Die Stadt liegt parallel zur Küstenstraße mit den Hotels und der weltberühmten Diani Beach, DEM Urlaubsstrand Ost-Afrikas.

 

Die Menschen in Ukunda leben überwiegend direkt oder indirekt vom Tourismus, d.h. dort wohnen die Mitarbeiter der Hotels, sowie die so genannten Beach-Boys, junge Leute, die versuchen, den Touristen etwas zu verkaufen oder sonst von ihnen Geld zu bekommen, zum Beispiel durch die Behauptung, sie bräuchten dringend Geld um zur Schule zu gehen.

 

Beach-Boys sind eine eigentlich bemerkenswerte Gruppe junger Männer. Ihr Ziel ist möglichst viel von dem Geld der Touristen und insbesondere Touristinnen zu bekommen. Die meisten von ihnen haben nicht oder nur kurze Zeit die Schule besucht, sprechen aber mehrere Sprachen. Sie sind außerordentlich einfallsreich, leider auch furchtbar penetrant. Auf einer Strandwanderung begleiten sie einen manchmal eine halbe Stunde lang und versuchen etwas zu verkaufen oder den Touristen irgendetwas abzuschwatzen (Turnschuhe o.ä.).

 

Kenia ist ein klassisches Land für Sex-Tourismus. Das bedeutet leider, daß in Ukunda auch viele Menschen wohnen, die haupt- oder nebenberuflich der Prostitution nachgehen. Nach einer 2006 durchgeführten UNO-Studie verdienen ca. 30% der 12- bis 18-jährigen Mädchen in der Küstenregion zumindest zeitweise Geld mit der Prostitution.

 

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt in Kenya bei etwa 51 Jahren. Hierzu tragen Krankheiten wie Malaria, Typhus und ganz besonders AIDS bei. Auch Ukunda ist hiervon betroffen.

 

 

Infrastruktur:

 

Die Straßen in Ukunda verdienen in der Regel diesen Namen nicht. Neben der Hauptstraße von Mombasa nach Tansania gibt es noch zwei weitere geteerte Straßen. Wenn es regnet, sind alle Straßen allerdings innerhalb von Stunden von Schlaglöchern übersät (Schlaglöcher werden nur provisorisch ausgebessert und beim ersten Regen wieder ausgespült).

 

Die anderen Straßen sind unbefestigt, doch wenn man Glück hat einigermaßen gerade. Oft ragen aber spitze Steine heraus, die die Reifen zerstören.

 

Es gibt in der Stadt Ukunda immer mehr Internet-Cafes, die deutlich billiger sind als direkt an der Küste. Dafür sind sie unglaublich langsam. Gegenüber einem einfachen 56K-Modem-Anschluß in Europa ist die Geschwindigkeit etwa um den Faktor fünf bis zehn langsamer.

 

Es gibt nur wenige Telefonanschlüsse, da es bis vor einigen Jahren extrem schwierig und langwierig war, einen Telefonanschluß zu bekommen. Daher sind die Kenyaner begeistert auf das Handy ausgewichen. Heute bekäme man relativ problemlos ein Telefon, aber es gibt kaum noch Interesse.

 

Strom ist das Hauptproblem. Manchmal gibt es wochenlang täglich Stromausfälle von wenigen Minuten bis zu 24 Stunden. Und wenn der Strom zurückkommt, dann in solcher Stärke, daß er gleich Geräte beschädigen kann.

 

Tourismus:

 

In Ukunda gibt es vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten für Touristen. Natürlich kann man in den Hotels direkt an der Küste wohnen. Phantastisch untergebracht ist man im gerade renovierten Diani Reef Hotel, auch das Leopard Beach Hotel ist sehr schön. Preiswerter sind die zahlreichen Ferienhäuser und Privatunterkünfte. Daneben gibt es zahlreiche Guest-Häuser in unterschiedlicher Qualität und natürlich mit unterschiedlichen Preisen von 300 ksh (ca. 3 Euro) bis zu 1.600 ksh (17 Euro) in der Hauptsaison.

 

Ukunda bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten für Touristen, z.B. Kunstgewerbe (Holz- und Speckstein-Schnitzereien, Maasai-Schmuck), exotisches Obst und Gemüse, afrikanische Musik (in Ausnahmefällen sogar legal hergestellt).

 

Sicherheit:

 

Sicherheit hängt im großen Maß vom eigenen Verhalten ab. Viele Menschen in Ukunda sind arm, wenn man mit einer teuren Fotoausrüstung oder teurem Schmuck in die kleinen Gassen hineinläuft, sollte man sich nicht wundern, wenn man überfallen wird. Abends sollte man auf jeden Fall als Weißer nicht auf der Straße herumlaufen. Normalerweise geht es bei Überfällen nur um die Wertsachen. Die sollte man besser widerstandslos abgeben.

 

Entwicklungshilfe:

 

Viele Menschen sehen die Not und die Armut und wollen helfen. Gerade Touristen gehen dabei oft sehr naiv vor und helfen mit ihren Maßnahmen nicht wirklich. Zuverlässige Hilfsorganisationen in der Umgebung sind beispielsweise Diani Children's village (www.dianichildrensvillage.org/), Hilfe zur Selbsthilfe Kenia e.V. (www.kenyahilfe.de) und Girls' Hope e.V. (www.girlshope.de).

 

Weitere interessante Links zum Thema Kenia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kenia

http://webseite2.fortunecity.de

http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=79 Länder- und Reiseinformationen

http://mitglied.lycos.de/swahili/

http://de.geocities.com/klausgrossmann/

http://www.nationmedia.com/dailynation/nmgindex.asp

 

Kwaheri,

 

Euer Kalle aus Dresden!

kalle71@gmx.net

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